Montag, 18. September 2017

Elbe-Andacht am Domfelsen

Heute abend fand um 18 Uhr am Magdeburger Domfelsen eine Elbe-Andacht statt. Organisiert hatte sie Angela Stephan von der Bürgerinitiative Pro Elbe. An den Domstufen kamen dazu Natur- und Umweltschützer aus Magdeburg und anderen Orten an der Elbe zusammen.

Ein grob zusammengezimmertes Kreuz lehnt zur
Elbeandacht an den Pfeilern der Fußgängerbrücke.

Angela Stephan führte durch die Veranstaltung, die neben einer Andacht für die Elbe auch der gegenseitigen Information über aktuelle Ereignisse diente. Sie wies auf die Bedeutung des Gesamtkonzeptes Elbe hin, das Anfang des Jahres gemeinsam von Umweltverbänden, Behörden und Wirtschaft erarbeitet wurde.

Näheres dazu berichtete Iris Brunar, die als Vertreterin des BUND an den Beratungen und Abstimmungen teilgenommen hatte. „Den Zustand der Elbe zu verbessern, ist ein langer Prozess“, sagte sie, „und das Gesamtkonzept ist nur ein erster Schritt auf diesem Weg“. Noch dazu ist es ein schwieriger Weg, auf dem viele gegensätzliche Interessen in Einklang zu bringen sind. Das wir schon an den Interpretationen des Gesamtkonzeptes durch Vertreter von Schifffahrt und Wasserstraßenverwaltung deutlich, die einzelne Passagen wie eine Wassertiefe von 1,40 Meter aus dem Zusammenhang lösen und daraus die Aufforderung zur sofortigen Fortsetzung des Elbausbaus ableiten.

Freitag, 11. August 2017

Text zur Elbe-Andacht

Die Elbe-Andacht wollte der Theologe und Schriftsteller Ludwig Schumann halten. Krankheitsbedingt konnte er nicht in Camp kommen. Nachträglich sandte er den Text, den er für die Elbe-Andacht vorgesehen hatte.

Was ich noch sagen wollte
Text: Ludwig Schumann

Seltsam. Ich habe keine Schmerzen. Ich sehe aber nur verschwommen. Ich scheitere, wenn ich zu denken versuche. Das Gedächtnis scheint ein großes Loch. Es bringt so gut wie nichts, jetzt aufzustehen. Ich bin nicht bei mir. Plötzlich ein Gedanke, der nicht mehr loslässt. Die Andacht im Elbe-Saale-Camp 14 Uhr. Das wird nichts. Tage später weiß ich, dass es nicht mehr und nicht weniger als ein Blutdruck unter 100 war. Für jemand, der seit Jahren mit dem Doppelten lebt, hat das Gesunde Züge von Tödlichkeit. Für mich eine absolut neue Erfahrung. In den Tagen danach kommen besorgte Anrufe. Dass das soviel Anteilnahme auslöst, rührt mich an. Das Netz, in dem man lebt, wird für einen Moment hörbar.

Nun will ich gern nachtragen, was der langsame Leser versäumte, weil er plötzlich tatsächlich verlangsamt worden war. Da gibt es zunächst einen Text aus dem 2. Kapitel der Bibel, aus dem älteren Schöpfungsbericht. Der lautet wie folgt:

„Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Ein Strom entspringt in Eden, der den Garten bewässert; dort teilt er sich und wird zu vier Hauptflüssen...
Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte.“

Nomaden haben sich diese Welterklärung erzählt. Vor sehr langer Zeit. Noch ganz magisch-bildlich: Der Mensch, aus Ackerboden geformt. Mit Odem zu Leben erweckt. Hier wird nicht erklärt, wie die Welt entstanden ist, sondern was diese Welt- und seine eigene Entstehung für den Menschen bedeutet.

Mich erinnert, pardon, aber tatsächlich diese Geschichte an 1989. Etwas passierte, was niemand zuvor geglaubt hatte, dass es passieren könne. Und nun hatten wir das Ergebnis: Es wurde allerorten Freiheit genannt. Aber was ist das? Die erste Explosion führte in die Welt. Freiheit, das muss Reisefreiheit sein. Die zweite war eine Implosion, nämlich die der Gewerkschaften. Die brauchten wir nicht mehr. Freiheit ist eine Freiheit von Zwängen und Verpflichtungen.. Das sollte sich balda als kurzsichtig erweisen. Die dritte machten wir nicht, die wurde uns bereitet: Die Befreiung von Arbeit. Je nach Temperament wuchsen da Zorn oder Lethargie. Was die wenigsten erreichte, war das protestantische Verständnis von Freiheit: Karl Marx ist dem schon ziemlich nah, wenn er sagt: Freiheit gibt es erst in der Gemeinschaft mit dem Anderen. Erst mit ihm kann der Mensch seine Anlagen nach allen Seiten ausbilden und damit Freiheit erfahren. Im Kapitalismus, schränkt er ein, basiert der Freiheitsbegriff auf Absonderung, ist ein egoistischer. Der protestantische Freiheitsbegriff ist gleichfalls nur aus dem Wissen um das Eingebundensein in die Gemeinschaft möglich und bedeutet: Ich übernehme Verantwortung. Freiheit ist die freiwillige Übernahme von Verantwortung zugunsten der Gemeinschaft. Reisefreiheit ist in diesem Denken lediglich die angenehme Möglichkeit, ohne Pressionen und Ängste wohin auch immer verreisen zu können.

Warum hole ich soweit aus? Das entscheidende Wort der zitierten Bibelstelle findet der Leser im letzten Satz. Es ist das letzte Wort. Hier darf man mal das letzte Wort haben: hüte.

Wenn ich nun noch mal den biblischen Text lese und erkenne, es geht um die Welt. Genauer gesagt, um unsere Rolle in der Welt, die man nur definieren kann (nach diesem Text), wenn man diese Welt nicht als selbstverständlich Vorhandenes begreift, sondern als Geschenk. Ein Geschenk impliziert Kostbarkeit: Ich bin jemandem etwas wert, dem Schenkenden nämlich. Aber dieser Schenkende fordert etwas ein: Die Achtung vor seinem Geschenk. Es ist zu hüten. Das Geschenk ist zu bewahren, man hat seine Augen darauf zu haben, es ist vor bestimmten Dingen zu bewahren, es ist in Acht zu nehmen. Das ist der Bedeutungshorizont im Hebräischen. Es ist nicht ganz anders als bei uns: Da schwebt der Begriff des Hütens zwischen bewachen, beaufsichtigen, aber auch zum Wohle des Behüteten etwas nicht zu tun.

Es ist unsere Freiheit, die Freiheit der Geschöpfe Gottes, und, wie sollte es für freie Menschen anders sein, zugleich unsere Verpflichtung, diese Schöpfung zu bewahren, die Augen darauf zu haben, sie in Acht zu nehmen. Die Bedingung dafür ist, sich kompetent zu machen. Bebauen und hüten kann nur, wer davon etwas versteht. Da ist, meine sehr verehrten Lieben, in wenigen Sätzen das komplette Programm des Elbe-Saale-Camps aufgeschrieben.

Die Camper hat in diesen Tagen ein Lied von RENFT begleitet:
sagt wozu die flüsse taugen
ziehn von stadt zu stadt
und sie tragen aus den augen
was man nicht mehr nötig hat
fort fort ins weltenmeer
sagt wozu die flüsse taugen
was geben flüsse her
Bei RENFT ist es der Schrei nach Freiheit. Fort ins Weltenmeer. Fort mit dem Anfang, fort mit dem Ende. Ist es die Sehnsucht, die Freiheit zu verspüren.

Seit 1992 gibt es das Elbe-Saale-Camp. Seit im Bundesverkehrswegeplan von 1992 Elbe und Saale schifffahrtsfähig gemacht werden sollen. Wirtschaftlich gesehen ein Komplettunsinn, ist doch der touristische Erlös auf dem Elbe-Radweg wesentlich höher als das Geld, was über die Schifffahrt eingenommen wird. Dazu für Flora und Fauna eine Katastrophe mit Ansage. Der einzige Grund sind die mit Baubeginn zu erwartenden Investitionssummen. Die weitestgehend wieder intakten Flüsse, in der Folge dann auch die Flussauen, sollen schlicht Mammon geopfert werden. Aus der Freiheit der Kinder Gottes heraus sind wir da verpflichtet, zu opponieren, das Wächteramt zu übernehmen, Acht zu geben, zu bewahren, eben zu hüten. Und eins ist dabei noch wichtig zu sagen: Das tun wir nicht als Gutmenschen, die sich in die tosende Brandung werfen, um zu verhüten. Wir tun das, das wird in dieser Bibelstelle sehr deutlich gesagt, weil wir Teil dieser Schöpfung schön sind. Der Widerstand resultiert aus dem Umstand, dass wir Teil dieser Schöpfung sind. Es geht letztlich bei diesem Engagement  uns um nicht mehr und nicht weniger als die Erhaltung unseres eigenen Lebenshorizontes. Wir in der Kulturlandschaft der Elbe: Das lädt zum Träumen ein. Träumen aber ist immer der Beginn von etwas. Dann werden wir sein wie die Träumenden, betet der Psalmist. Träume sind in der Bibel deshalb so wichtige Ereignisse, weil sie heilbringend in das menschliche Leben eingreifen. Insofern ist es ein gutes Zeichen, wenn uns diese Landschaft bei den Flüssen zum Träumen einlädt. Das zeigt, wir sind hier richtig. Wir tun etwas Wichtiges, und wir tun es auch für die mit, denen die Fixation auf zu erwartende Gewinne den Sinn für Träume getrübt hat. Die denken, das Träume für solche seien, die zum Arzt gehen müssten. Die Träume haben aber, da sind wir wieder bei den biblischen Texte, die, die real denken, die die Erfahrung gemacht haben, dass Träume realiter die Welt heil machen helfen. Damit etwas heil wird, braucht es eben einen gewissen Druck. Womit wir wieder beim Anfang wären.

Samstag, 29. Juli 2017

Konzert der Martin-Rühmann-Band

Am Sonnabend Nachmittag kam die Magdeburger Martin-Rühmann-Band ins Elbe-Saale-Camp.
Martin Rühmann – Gitarre, Gesang
Matthias Geiße – Klavier
Carsten Apel – Akkordeon
Warnfried Altmann – Saxophon
Lars Düseler – Baß
Christian Luther – Schlagzeug
Faghihi Mogtaba – Percussion

Zu Beginn seines Konzertes sagte Martin Rühmann "Wir haben bei der Auswahl der Lieder die Elbe als Thema gewählt und freuen uns über das, was ihr für die Elbe macht. Wir wollen, dass die Elbe so bleibt – und vielleicht noch ein bischen besser".

Es war wunderbar, die Melodien der Band mit Rühmanns poetischen Texten zu hören, auf der Elbwiese sitzend und auf den Fluss blickend. Melodien und Lieder, die zumindest dem Konzertbesucher, der Rühmanns Musik gelegentlich hört, so seltsam vertraut sind, sich so im Ohr festsetzen, als hätte man sie schon tausendmal gehört. Auch bei den neuen Liedern, die Martin Rühmann mitbrachte, ist das so. Etwa wenn er unter dem bunten Dach des Veranstaltungszeltes ein Hoch "auf die Farben, auf die Liebe, auf alles was lebt!" anstimmt und alle mitsingen.

Lars Johansens kabarettistischer Blick auf die Elbe

Wie schon in den Vorjahren kam Lars Johansen, Kabarettist aus Magdeburg, ins Elbe-Saale-Camp.


Als er im Zelt vor den Camp-Gästen steht, bewegt er sich in wilden Gedankensprüngen von Elbe, Hochwasser und Kanalbau über Diesel und den grünen Ministerpräsidenten Kretschmann hin zur Sachsen-Anhaltischen Landespolitik, kann auch den Magdeburger Tunnelbau nicht außen vor lassen ("ich weiß, dass ich immer darüber rede – es amüsiert mich immer wieder") und landet bei der AfD und ihrem Landeschef Poggenburg, der es nicht mal schaffte, "rrrichtig" vom Führer zu lernen.

Als er eine Apokalypse aus dem Gedanken entwickelt, die Erde könnte die Menschen so wie Fotos auf einem Tablet bald einfach so wegwischen wie früher die Saurier, da sind anscheinend schon Auszüge aus seinem neuestem Program zu hören. Das heißt "LARS WARS – Schluss jetzt!" und hat am Freitag, dem 4. Juli um 19:30 Uhr Premiere auf dem Magdeburger Moritzhof.

Elbe-Andacht

Die Elbe-Andacht im Elbe-Saale-Camp wurde von Jutta Röseler gehalten. Dem gemeinsamen Gesang legte sie Liedblätter zugrunde, die sie bereits 2013 "vorproduziert" hatte und mit denen sie auch an das Jahr der großen Flut erinnerte, das nach dem Rückgang des Wassers der Beginn einer langen Niedrigwasserperiode der Elbe wurde.


In ihrer Andacht sprach sie von der Bewahrung der Schöpfung, die "nicht durch Nichtstun, sondern durch tätig werden" erreicht werden kann.

Zur Andacht waren bereits einige Musiker aus Martin Rühmanns Band anwesend. Sie hatten das Lied "Sag wozu die Flüsse taugen" von Renft mitgebracht. Das Lied, das dem 25. Elbe-Saale-Camp den Titel gab und bei Renft sehr laut und rockig klang, war in Martin Rühmanns Interpretation, nur von akustischer Gitarre und Rahmentrommel begleitet, auf eine sanfte Weise zu hören. "Ich hatte das Lied erst kennengelernt, als ich für den Auftritt im Elbe-Saale-Camp davon erfuhr", sagte Rühmann, "und ich habe gemerkt, was für einen beeindruckenden Text es hat".


Donnerstag, 27. Juli 2017

Diskussion über freifliessende Flüsse: Buhnen weg und Elbe renaturieren!

Der Polit-Talk am Donnerstag stand unter der Überschrift "Was sind uns frei fließende Flüsse wert?". Am Ende der Diskussion stand die Erkenntnis, dass die Elbe als naturnaher frei fließender Fluss erhalten werden muss, mit ihrer Kultur- und Naturlandschaft und je nach Partei auch mit einer unterschiedlich gearteten wirtschaftlichen Nutzung. Selbst Wirtschaftsprofessor Karl-Heinz Paque musste in Bezug auf die Einhaltung der ökologischen Vorgaben und auf den Stop der Sohlerosion einräumen: "Wenn man eindeutig sagen kann, es gibt keine Möglichkeit, dann ist die Antwort trivial: dann muß man die Buhnen zurückbauen und alles renaturieren" (fügte aber ein "das glaube ich aber nicht" hinzu und verwies auf die Forschung). Auch Steffi Lemke sah die Möglichkeit von Kompromissen zwischen Naturschutz und Wirtschaft, war aber "angesichts von der langjährigen Fehlentwicklungen bei Atomstrom, Braunkohle und Verbrennungsmotor skeptisch, ob die Kompromisse auch tatsächlich von der Wirtschaft gewollt sind ".

Jörg Schindler, Dr. Franziska Kersten,
Prof. Karl-Heinz Paqué, Steffi Lemke und
Iris Brunar (von links nach rechts)

Zur Diskussion eingeladen waren Bundestagskandidaten aus Wahlkreisen an der Elbe. Der Einladung folgten Steffi Lemke (Grüne, Wahlkreis Dessau-Wittenberg, Agrarwissenschaftlerin, Bundestagsabgeordnete), Prof. Karl-Heinz Paqué (FDP, Wahlkreis Magdeburg, Volkswirtschafts-Professor an der Uni Magdeburg  und ehemaliger Finanzminister Sachsen-Anhalts), Dr. Franziska Kersten (SPD, Wahlkreis Börde-Jerichower Land, Veterinärmedizinerin im Landwirtschaftsministerium) und Jörg Schindler (Linke, Wahlkreis Dessau-Wittenberg, Rechtsanwalt für Arbeits- und Soziales). Moderiert wurde die Diskussion von Iris Brunar (Elbe-Projekt des BUND). Die CDU nahm trotz mehrfacher Nachfrage nicht teil. Das empfanden alle als bedauerlich, schließlich kommen doch gerade aus den Reihen der CDU vehemente Forderungen nach einem Elbausbau – man hätte also auch vom CDU-Bundestagskandidaten die Position zum Wert der Flüsse erfahren wollen.

Flößer auf der Elbe

Das Elbe-Saale-Camp ist auch immer wieder gut für Begegnungen und Knüpfen neuer Kontakte. Heute kam Dr. Frank Thiel vom Förderverein Elsterfloßgraben nach Barby.

Frank Thiel (rechts) und Paul Dörfler betrachten ein
Gemälde mit einer Schönebecker Stadtansicht
(Paul Hempel, 1760, Museum Schloß Rheinsberg),
auf dem ein Floß auf der Elbe abgebildet ist.
Wie Frank Thiel informierte, ist die Flößerei seit 2014 in Deutschland immaterielles Kulturerbe, auch Österreich und demnächst wohl auch in Tschechien. Bei mindestens drei nationalen Kulturerbe-Einträgen kann auch eine Widmung als immaterielle Weltkulturerbe erfolgen.

Die Bedeutung des Flößens war in einer Zeit, als Waren auf dem Landweg nur auf Pferdefuhrwerken und Ochsenkarren transportiert werden konnten, sehr hoch. Auf eine einfache Weise konnten so die schweren Stämme entlang der Flüsse transportiert werden. So sind viele Dachstühle alter Häuser unserer Gegend aus Böhmischem Holz errichtet. Mit dem Vorteil, dass geflößtes Holz auch weniger anfällig für Holzwurmbefall war.

Frank Thiels Anliegen ist nicht ewa, auch auf der Elbe wieder Holz in Flößen zu transportieren. Das wäre schon wegen ihrer Einstufung als Wasserstraße schwierig. Aber er möchte das Bewußtsein sein dafür erhalten, welche Bedeutung die Flößerei einst hatte, möchte an die Geschichte erinnern und das Kultuerbe erhalten.

Auf dem Elsterfloßgraben, um den sich Thiels Verein kümmert, wurden keine Stämme geflößt. Dort wurde Scheitholz von anderthalb Meter Länge transportiert, das in Salinen als Brennholz benötigt wurde. Flößerei wird heute auch noch auf der Saale bei Ullstädt betrieben, im dortigen Flößereimuseum.